Gesteinsmehl

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Gesteinsmehl 2017-01-25T11:46:26+00:00

Gesteinsmehl

Gebrochene Mineralstoffe (Gesteinsmehl)  sind Steine, deren Form nicht natürlich entstanden ist, sondern die künstlich zerkleinert wurden (Gesteinsbruch), im Unterschied zum Bruchstein natürlicher Herkunft.
Sie werden als Primärmaterial in Steinbrüchen oder Kieswerken sowie als Sekundärmaterial aus sortiertem Schutt gewonnen. Im Unterschied zu den natürlich vorkommenden ungebrochenen Gesteinskörnern Geröll und Kies und in gewissen Sänden sind Oberflächen von Gesteinsbruch nicht abgerundet, sondern weisen Kanten und Bruchflächen auf.
Gebrochene Mineralstoffe gewinnt man durch explosives Sprengen sowie diverse Spaltverfahren, mit dem Brecher für grobes und der Mühle für feines Material.
Gesteinsmehl (auch Mehlkorn, Steinmehl oder Füller, Feinanteil) mit Korngrößen bis 0,063 mm.
Gesteinsmehl („Urgesteinsmehl“)
Als sogenanntes Urgesteinsmehl wird zermahlenes Gestein als Bodenhilfsstoff  für den Garten oder die ökologische Landwirtschaft verwendet. Häufig verwendete Ausgangsgesteine sind dabei Diabas oder Basalt. Enthaltene Silikate und Feldspäte stellen durch langsame Verwitterung langfristig für das Pflanzenwachstum wichtige Mineralstoffe bereit, vor allem Eisen und Magnesium aus den Silikaten und Calcium aus den Feldspäten. Je nach Ausgangsgestein verfügt Gesteinsmehl teilweise auch über andere wichtige Spurenelemente wie Kupfer, Molybdän, Bor, Nickel, Zink und Kobalt.